AGRARTECHNIK Service Award

Idee:

Leistungsfähiger Service wird in der Landtechnik immer stärker zu einem entscheidenden Wettbewerbsfaktor. Im Mittelpunkt stehen dabei die Landmaschinen-Fachbetriebe als entscheidende Schnittstelle zwischen Industrie und Endkunden.
 
Mit dem Wettbewerb des AGRARTECHNIK Service Award sollen diese Fachbetriebe angespornt werden, ihr Service-Konzept auf den Prüfstand einer Hersteller-unabhängigen Jury zu stellen.
 
Eine rund 400 Fragen umfassende Checkliste zu allen Teilen des Unternehmens dient als Leitfaden einer umfangreichen Analyse. Sie wird von den Teilnehmern selbst vorgenommen und umfassend dokumentiert. Alle Unterlagen werden von einer Jury ausgewertet und die besten Teilnehmer eines Jahrgangs ausgezeichnet.
 
Gewonnen hat letztlich aber jeder Teilnehmer, denn wer diese Chance zur Analyse nutzt, hat eine gute Basis zur Weiterentwicklung des Betriebes. Wichtig dabei: Guter Service besteht jedoch aus mehr als dem klassischen technischen Kundendienst, sondern erstreckt sich auf alle Bereiche eines Fachbetriebs. Deshalb gehören zu den Kapiteln der Fragenliste nicht nur Werkstatt und Ersatzteillager, sondern auch die Kundenbetreuung, Service-Angebote sowie die Vertriebsaktivitäten. Marketing, betriebswirtschaftliche Aspekte und die EDV sind ebenso von Belang wie die Außendarstellung des Fachbetriebs und die Mitarbeiter.
 
Der AGRARTECHNIK Service Award gibt somit wichtige Impulse in die Branche und ist gleichzeitig der einzige Hersteller-unabhängige Maßstab zur Beurteilung der Serviceleistung von Landmaschinen-Fachbetrieben. Dies gilt übrigens auch über die deutschen Grenzen hinaus, da regelmäßig Fachbetriebe aus zahlreichen europäischen Ländern am Wettbewerb teilnehmen.
 
Erfahren Sie hier mehr über die Ausrichtung des AGRARTECHNIK Service Awards:
 

Geschichte:

Der Entschluss zum Start eines Wettbewerbs namens Service Award fiel Anfang 2001. In einer Arbeitsgruppe, bestehend aus der Redaktion AGRARTECHNIK, dem Handels- und Handwerksverband H.A.G. sowie Fachhändlern und Herstellern entstand das Bewerbungs- und Auswertungskonzept, das im Kern bis heute Bestand hat.
 
Allerdings wurden die Kriterien sowie die Inhalte des Fragenkatalogs, auf dessen Basis sich die Fachbetriebe bewerben können, im Laufe der Jahre kontinuierlich den aktuellen Marktanforderungen angepasst.
 
Der erste Service Award der Redaktion AGRARTECHNIK wurde somit im November 2001 während der Agritechnica verliehen. Schon im ersten Anlauf hatten mehrere Dutzend Fachbetriebe teilgenommen – ein großer Erfolg für ein in dieser Branche so neues Projekt.
 
Kurz darauf konnte die Vereinbarung mit der Shell Deutschland Schmierstoff GmbH als Sponsor und Partner des Award getroffen werden, der seitdem bis einschließlich des Award 2011 den Namen Shell Service-Award der AGRARTECHNIK trug.
 
Im Laufe der Jahre wuchs die Zahl der Teilnehmer kontinuierlich, erst im Inland, dann aber auch im deutschsprachigen Ausland. Zum Award 2006 (Kalenderjahr 2005) konnten die ersten Nationensieger Österreich und Schweiz an die Firmen Roher in Wieselburg beziehungsweise Studer in Lyssach überreicht werden. Später folgten auch die Niederlande, Österreich, die Slowakei, Ungarn und Rumänien. Damit hat der Service-Award eine europäische Dimension erhalten. Die Gesamt-Teilnehmerzahl liegt im Schnitt deutlich oberhalb von 120 Fachbetrieben.
 
Das Jahr 2011 brachte eine Zäsur für den Service-Award: der Wechsel des Sponsorings von Shell zum Finanzdienstleister „De Lage Landen“ (DLL). Dabei handelt es sich um eine Tochtergesellschaft der niederländischen Rabo-Bank-Gruppe. Damit einher ging der Namenswechsel des Wettbewerbs, der seitdem „AGRARTECHNIK Service Award“ heisst.
 
Am Procedere des Wettbewerbs an sich hat sich jedoch nichts geändert, er liegt weiterhin in ausschließlicher Regie der Redaktion und der Jury.

Jury:

Ein eingespieltes Team ist die Award-Jury, bestehend aus Franz-Josef Borgmann (Ehrenpräsident des Handels- und Handwerks-Bundesverbandes LandBauTechnik e.V.) sowie Johannes Hädicke und Frederik Masur, beides Redakteure der AGRARTECHNIK.
 
Franz-Josef Borgmann / Ehrenpräsident des Handels- und Handwerks-Bundesverbandes LandBau Technik e.V.
Bildquelle: Jens Noordhof
 
Johannes Hädicke / Redakteur AGRARTECHNIK
 
Frederik Masur / Redakteur AGRARTECHNIK
 
Franz-Josef Borgmann war selbst über 40 Jahre lang Inhaber eines Landmaschinen-Fachbetriebs, ist als vereidigter Sachverständiger tätig und engagiert sich seit mehr einem halben Jahrhundert ehrenamtlich auf allen Ebenen des Landmaschinenmechanikerhandwerks. So leitete er als Präsident über 20 Jahre die Geschicke des Landesverbandes Nordrhein-Westfalen und stand zehn Jahre an der Spitze des Bundesverbandes. Damit vereint er ein Fachwissen rund um Branche und Fachbetriebe in sich, das seinesgleichen sucht.
 
Johannes Hädicke ist Agrar-Ingenieur und betreut schon seit einigen Jahren den MOTORGERÄTE Service Award, Frederik Masur ist gelernter Landmaschinenmechaniker und hat Landwirtschaft studiert.
 
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